Robinson Club Maldives – Ein Traumurlaub, der bleibt

Robinson Club Maldives – Ein Traumurlaub, der bleibt

Der Robinson Club Maldives hat uns restlos begeistert. Da meine Frau 78 Jahre alt ist und ich selbst 80, waren Komfort, gute Organisation und ein rundum sorgloses Angebot für uns besonders wichtig – und genau das haben wir hier gefunden.

Deshalb hatten wir ein All-Inclusive-Paket von TUI mit Direktflug der AUA von Wien nach Malé, mit anschließendem Inlandsflug und einer Bootsfahrt nach Funamadua gebucht. Der deutsch-englischsprachige Robinson Club mit seinem beeindruckenden Hausriff entsprach exakt unseren Vorstellungen von einem erholsamen und zugleich abwechslungsreichen Schnorchelurlaub.

 Natürlich sind die Malediven kein günstiges Urlaubsland. Fast alles, was Touristen benötigen, muss importiert und auf die einzelnen Inseln transportiert werden. Zudem ist die Einfuhr von Alkohol im muslimischen Land grundsätzlich verboten. Wie bei uns eine tägliche Tourismusabgabe anfällt, wird auf den Malediven eine sogenannte Green Tax in Höhe von 12 USD pro Tag eingehoben.

Die Malediven sind dank der geringen Temperaturschwankungen von etwa 28 bis 31 Grad ein echtes Ganzjahresreiseziel geworden. Eine klassische Regenzeit gibt es aufgrund klimatischer Veränderungen praktisch nicht mehr. Dadurch kann es auch zu jeder Jahreszeit bewölkt sein oder kurze Regenschauer geben, insgesamt ist das Wetter jedoch zu jeder Jahreszeit sehr angenehm.

Der Robinson Club Maldives hat Garten-, Strand- und insgesamt 48 Wasservillen – davon 28 neue, stilvolle Villen mit direktem Meerzugang und eigenem Süßwasserpool. Der Club befindet sich auf der Insel Funamadua, rund 52 Kilometer vom Äquator entfernt, im  Herzen vom Gaafu-Alifu-Atoll (Huvadhoo-Atoll). Dieses ist eines der 26 Atolle der Malediven, zugleich das größte mit etwa 235 Inseln und auch das tiefste mit Tiefen bis zu 90 Metern.

Der rund 60-minütigen Flug von Male nach Kaadedhdoo erfolgte mit einer Propellermaschine für 70 Personen - für ein Wasserflugzeug ist die Strecke zu lang-. Die Fahrt zur Insel erfolgt anschließend mit einem schnellen Motorboot (2 × 250 PS) in etwa 30 Minuten zum Club.

Bereits der freundliche Empfang hat uns sehr positiv überrascht – ebenso der Hinweis, dass es sich um eine Barfußinsel handelt und man die Schuhe gleich ausziehen darf. Interessant fanden wir auch eine eigene Inselzeit: Neben der Zeitverschiebung von vier Stunden zur MEZ in Malé gibt es im Club nochmals eine zusätzliche Stunde. Durch die Nähe zum Äquator ergeben sich daher nahezu gleiche Tages- und Nachtlängen. Sonnenaufgang ist gegen 7 Uhr, Sonnenuntergang gegen 19 Uhr – perfekte zwölf Stunden Tageslicht.

Viele Sonnenaufgänge haben wir leider wegen der langen Clubabende verschlafen!

Besonders eindrucksvoll sind die weitläufigen Garten- und Grünanlagen, die stellenweise fast an einen Urwald erinnern. Ganze 606 behördlich registrierte Palmen sprechen für sich. Trotz nur rund 250 Gästen sorgen etwa ein Team von 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass alles reibungslos funktioniert – ein echtes Qualitätsmerkmal von Robinson.

Das internationale Personal, darunter auch viele Frauen von den Malediven, ist ausnahmslos freundlich, aufmerksam und hilfsbereit. Selbst bei Sprachschwierigkeiten sind die Kontakte herzlich und unkompliziert.

Beeindruckend ist auch die nachhaltige Infrastruktur des Clubs. Robinson betreibt ein eigenes Emissions- und Umweltprogramm. Photovoltaikanlagen mit Speichersystemen decken rund 25 Prozent des Energiebedarfs. Zudem gibt es eine eigene Trinkwasseraufbereitungsanlage: Über Osmose und harmonischer Mineralisierung wird Trinkwasser aufbereitet und täglich werden mit natürlichem Geschmack bis zu 500 Flaschen still oder prickelnd abgefüllt. Pool- und WC-Wasser werden getrennt geführt.

Darüber hinaus verfügt der Club über eine eigene Verbrennungsanlage für Müll und Gartenabfälle, eine Gärtnerei, Tischlerei, Wäscherei mit Mikroplastikfilter, eine Bügelstation sowie eigene Security-, Reinigungs-, Technik- und Küchenteams. WLAN ist in allen Bereichen verfügbar.

Für Abwechslung sorgt ein umfangreiches Sport-, Fitness- und Wellnessangebot mit Padelplatz, klimatisiertem Fitnesscenter sowie verschiedenen Workoutkursen im Pool und an Land – in Gruppen oder auch individuell mit Trainern und Coaches. Im SPA-Bereich laden vielfältige Wellnessanwendungen zur Entspannung ein. Ein Boutiqestore und Atelier stehen auch zur Verfügung. Leider konnten wir nicht alles ausprobieren.

Dafür haben wir am Abend abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramme, Shows und Partys, die den Tag stilvoll abrunden erlebt.

Die Tauchbasis bietet Tauchkurse, Ausflüge, Windsurfen, Kajakfahren und vieles mehr. Besonders erwähnenswert ist das Korallenprogramm, bei dem Gäste aktiv beim Aufbau neuer Korallenstrukturen mithelfen können. Diese Angebote gibt es aber nur gegen Gebühr.

Großer Wert wird auf die Kulinarik gelegt – nicht umsonst arbeitet ein Großteil des Personals im sogenannten Gastrotainment. Wir konnten gar nicht alles Kosten, so abwechslungsreich waren auf höchsten Niveau die Kalt- und Warmbuffets mit Live-Cooking-Stationen mit internationalen und lokalen Köstlichkeiten und Spezialitäten.

Am besten haben mir geschmeckt, die vielen Fisch- und Meeresfrüchte Gerichte, wie , Thunfisch, Fächerfisch, Barramundifisch, Tigergarnelen, Gambas, Schwarzmuscheln, aber auch Fleischgerichte in hoher Qualität, wie Lammkrone, Rinderfilet, Spanferkel, Fasan.

Großartig war auch das Angebot beim Frühstück. Besonders erfreut war ich, über die große Auswahl von Brot und Gebäck. Obwohl in südlichen Ländern nur Weißbrot angeboten wird, war täglich beim Frühstück auch frisches Dunkles und dunkles Kornbrot im Körberl.

 Darüber hinaus werden Honeymoon-Packages sowie private Strandbarbecues angeboten. Bei einem Kochwettbewerb aller Malediven-Inseln wurden die Robinson-Köche dieses Jahr mit einer Goldmedaille sowie weiteren Auszeichnungen geehrt.

Trotz der strengen Alkoholregelungen  auf den Malediven muss man im Club auf nichts verzichten: Bei den Hauptmahlzeiten sind Wein, Bier, Wasser und Softdrinks dabei. In der Hauptbar kann man den ganzen Tag über hochwertige Spirituosen genießen, und in der Sundowner-Bar lassen sich bei Sonnenuntergang hervorragend gemixte Cocktails erleben.

Unser absolutes Highlight war jedoch die einzigartige Meereswelt rund um die Insel. Das etwa 2,4 Kilometer lange Hausriff umrundeten wir während unseres Aufenthalts etappenweise mit unserer Schnorchelausrüstung. Dabei entdeckten wir eine faszinierende Unterwasserwelt mit zahlreichen Korallenarten, Schildkröten, Rochen, Weißspitzen- und Schwarzspitzenhaien sowie unzähligen bunten Fischarten und schillernden Schwärmen.

Nie hätten wir uns vorstellen können, einen Urlaub auf einer so kleinen Insel zu verbringen, ohne dass Langeweile aufkommt. Heute sind wir froh, im Robinson Club Maldives auf Funamadua gewesen zu sein. Es fühlt sich an wie ein schöner Traum – einer, nach dem man die Welt davor und danach ein wenig anders sieht.

Ein Aufenthalt, der lange nachwirkt – und den wir gerne in Erinnerung behalten.

Karl Mitsche

Fotos

Robinson Club Maldives – Ein Traumurlaub, der bleibt
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